Die 59. Nordischen Filmtage im Altstadtbad Krähenteich zu Besuch:

Dieses Jahr ist unser Altstadtbad zu einer der Veranstaltungsorte der Nordischen Filmtage geworden. Wir freuen uns, dass bei uns diesmal an zwei Abenden Filme, heisse Getränke, heisse Bäder und Live-Musik zu finden sind!
 

Freitag, 03.11.2017 18:00 Uhr

Film: Der magische SeeJärven tarina / Tale of a Lake
Specials, Finnland 2016, 75 Min., engl. Fassung, FSK 0 + Live-Konzert im Anschluss

Von der Eiszeit geschaffen, reich an Flora und Fauna sowie von Sagen und Legenden umwoben, üben Finnlands Seen seit jeher eine besondere Faszination aus. Aus der Luft, von Land und unter der Wasseroberfläche nähert sich „Der magische See” in beeindruckenden Bildern diesem unvergleichlichen Kosmos. Adler und Schwäne, Bären und Elche, Otter und Bieber haben die Filmemacher geduldig mit der Kamera begleitet, sind abgetaucht in unbekannte Unterwasserwelten, wo sie unter anderem Störe beim Schlüpfen beobachteten. Das Ergebnis sind Aufnahmen, die so die Wenigsten bisher gesehen haben dürften. Begleitet von einem preisgekrönten Soundtrack von Panu Aaltio stellt der Film über den Erzähler immer wieder die Verbindung zwischen der Natur und der finnischen Mythologie her, ein Konzept, das schon beim von Röhr produzierten Publikumserfolg „Eine Geschichte vom Wald“ (NFL 2012) Furore machte.
Für Decken und warme Getränke ist gesorgt.Mehr dazu hier

Live-Konzert:„Chalou / Ein Tor zur Tiefe“

Im Anschluss spielt ab 20 Uhr das junge Duo  ein Live-Konzert. Ihre Kompositionen entstanden in Lappland und wurden in Lübeck finalisiert. Tanzbare Rhythmen, treibende Melodien und gesungene Lyrik nehmen alle Besucher mit auf eine elektronische Reise durchs Ungewisse. Mehr dazu hier


 

Samstag, 04.11.2017 20:00 Uhr

Film: Lake BodomBodom / Lake Bodom
Specials, Finnland / Estland 2016, 85 Min., finn. OF, dt. UT, FSK 16

„Lake Bodom“ beginnt wie ein klassischer Slasherfilm im Stil von „Freitag der 13.“, wechselt dann aber gleich mehrmals die Richtung. Die beiden Schulfreunde Elias und Atte überreden gut 55 Jahre nach den Morden zwei Mädchen dazu, an jener Stelle zu campen, an der das Verbrechen damals geschehen ist. Genrekenner wissen, dass das alles nicht gutgehen wird. Wenig später ist der erste Tote zu beklagen, und die Überlebenden rennen panisch durch den nachtschwarzen Wald. Aber dann ist doch alles anders als gedacht. Horrorfilme kommen nur selten aus Finnland, und nicht nur für Freunde des Genres gibt es hier viel zu entdecken. „Lake Bodom“ überzeugt mit düsterer Atmosphäre, überraschenden Plot-Twists und einem nervenzehrenden Finale, das sich in seiner Brachialität hinter verwandten Filmen wie „Wolf Creek“ und „The Hills Have Eyes“ nicht zu verstecken braucht. Nur für starke Nerven. Mehr dazu hier